Kreative Postkoloniale Aktion http://kreativepa.blogsport.de Tue, 31 Jan 2017 21:16:13 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 11. Marsch zum Gedenken an afrikanischen und Schwarzen von Gewalt http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/11-marsch-zum-gedenken-an-afrikanischen-und-schwarzen-von-gewalt/ http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/11-marsch-zum-gedenken-an-afrikanischen-und-schwarzen-von-gewalt/#comments Tue, 31 Jan 2017 17:48:53 +0000 Administrator Allgemein http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/11-marsch-zum-gedenken-an-afrikanischen-und-schwarzen-von-gewalt/ Am 25. 2.2017 findet der 11. Marsch zur Erinnerung an die anfrikanischen und Schwarzen Opfer von Versklavung, Versklavungshandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt statt.

Der Marsch beginnt um 11 Uhr in der Wilhelmstr. 92, Berlin, wo 1884/85 die Berlinerkonferenz stattfand. Dort trafen sich die Regierungen der europäischen Kolonialmächte, um Westafrika untereinander „aufzuteilen“. Der Marsch soll an die systematische rassistische Gewalt erinnern, die bis heute fortwirkt. Kommt und zeigt Solidarität und Anerkennung für die Opfer. Neben vielen deutschen Aktivist*innen und Interessierten werden auch Aktivist*innen aus Namibia mitlaufen.

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Salon Intersektionalität – Reality Check http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/salon-intersektionalitaet-reality-check/ http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/salon-intersektionalitaet-reality-check/#comments Tue, 31 Jan 2017 17:30:44 +0000 Administrator Veranstaltungen http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/salon-intersektionalitaet-reality-check/ Auftaktveranstaltung der Salonreihe zu Intersektionalität mit Dr. Natasha Kelly und dem Jugendtheaterbüro am 16.2.17 um 19Uhr @Frauenkreise Choriner Str. 10 Berlin

„Intersektionaliät ist ein Begriff, der von Schwarzen Feministinnen in den USA geprägt wurde und heute auch hier in kaum einem feministischen Diskurs mehr fehlt.
Dabei wird mittlerweile angenommen und vorausgesetzt, daß die Bedeutung von Intersektionalität bekannt ist, ebenso wie ihre Eignung als Tool zur Analyse gesellschaftlicher und politischer Realitäten. Doch die Nutzung des Begriffes ist weitaus häufiger und geläufiger als die konkrete Berücksichtigung von Intersektionalität im Alltäglichen und in der Praxis feministischer Arbeit.
Haben wir das Konzept wirklich durchdrungen? Wie gelingt es, Intersektionaliät bewußt zu machen jenseits von akademischen Definitionen? Wir wollen noch einmal an die Grundlagen gehen und laden alle dazu ein, die ihr Verständnis von Intersektionalität – und den zugrundeliegenden Realitäten – auf ein solides Fundament stellen wollen.
In einem Salonformat kommen wir ins Gespräch und tauschen uns, nach einem Input und angeleitet von Dr. Natasha A. Kelly, zu den Realitäten hinter dem Schlagwort aus und die Theatergruppe „Jugendtheaterbüro“ wird angelehnt an die Thematik das Stück ‚90/60/90 Rollenscheiß‘ präsentieren.

Dr. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin, Panafrikanistin, Autorin und Dozentin und bezeichnet sich selber als ‚Academic Activist‘.“

In Kooperation mit Frieda-Frauenzentrum e.V., EWA e.V. Frauenzentrum, RuT, SUSI Interkulturelles Frauenzentrum. Mehr hier

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The String Orchestra Project http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/the-string-orchestra-project/ http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/the-string-orchestra-project/#comments Tue, 31 Jan 2017 17:24:53 +0000 Administrator Veranstaltungen http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/the-string-orchestra-project/ Ein Streichorchester von Schwarzen und Musiker*innen of Color. Von Barock bis heute. Sonntag, 5.2.2017 18-22 Uhr @Begine Kultur, Potsdamer Str. 139 Berlin

„Das String Archestra Project ist ein Streichorchester, in dem ausschließlich Schwarze und PoC Musiker*innen mitspielen.
Das Repertoire umfasst eine breite Zeitspanne – vom frühen Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, wobei ein besonderes Augenmerk auf „vergessene“ bzw. unbekannte Schwarze und PoC Komponist*innen / Interpret*innen – von Saint-George, über Janelle Monae hin zu Beethoven und Piazzolla – gelegt wird.“
Mehr hier

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Raise the Dead http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/raise-the-dead/ http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/raise-the-dead/#comments Tue, 31 Jan 2017 17:08:38 +0000 Administrator Veranstaltungen http://kreativepa.blogsport.de/2017/01/31/raise-the-dead/ Eine poetische Performance zur Anerkennung der in den Krieg gezwungenen afrikanischen Soldaten. Die Veranstaltung wird von Ben Makgate geleitet @SUSI Frauenzentrum, Innsbrucker Str. 58 Berlin am 4.2.2017 um 18 Uhr. Die Veranstaltung findet auf Englisch und Nord-Sotho/Sepedi statt.

„Raise The Dead is a ritualistic poetic ceremony to acknowledge African Soldiers whom fought during the World War II. The artistic project is guided by the information from one of the survivors of War Rev.Cpt. Ben Makgate/BMT4379. He noted crucial traumatic events that took place during the years when they were captured as prisoners of war in France, Germany and Italy. We are representing them, telling their history through a spiritual voices in a way that no one has done before. This is the concept of Matilda TheeGreat. She is the granddaughter of Rev.Cpt. Ben Makgate and he gave her the diary before he defunct. She realized that there is a need to indicate the importance of black colonial Soldiers and it must be told in an artistic way because she is a poetess. She grouped African diaspora women from Southern and Eastern part of Africa to be featured in this project; namely: Jarita Freydank, Amora Bosco and Goitsy Freeverse Montsho, whom are artists. The project is an extraordinary poetic scene to display African culture and identity especially when it comes to honoring our ancestors. We are looking forward to exhibit the best performance ever. Raise the dead is an ongoing artistic project, which will assist to raise funds for the diary to be published as a book, shooting documentary and a film in the years to come. Co – host: SUSI Interkulturelles Frauenzentrum e.V.
Please donate 5 – 20€ during the event!“

Mehr hier auf den Seiten des SUSI Frauenzentrums
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„Americanah“ Chimamanda Ngozi Adichi http://kreativepa.blogsport.de/2016/08/05/americanah-chimamanda-ngozi-adichi/ http://kreativepa.blogsport.de/2016/08/05/americanah-chimamanda-ngozi-adichi/#comments Fri, 05 Aug 2016 11:36:21 +0000 Administrator Rassismus Literatur Empfehlungen http://kreativepa.blogsport.de/2016/08/05/americanah-chimamanda-ngozi-adichi/ Die Autorin Chimamanda Ngozi AdichiEine Schwarze nigerianische Studentin wandert in die USA aus, um dort ihren Abschluss zu machen, denn dort sind die Möglichkeiten vielfältiger und alles sowieso besser. Die Studentin Ifemelu lernt dort zum ersten Mal kennen, wie Menschen aufgrund von Herkunft und/oder Hautfarbe von der Gesellschaft in Race Kategorien eingeordnet werden.

Americanah Chimamanda Ngozi Adichi

In dem Buch begleiten die Leser_innen die Protagonistin Ifemelu in ihrem Leben in den USA. Dort trifft sie nicht nur auf harmlose kulturelle Unterschiede, sondern erlebt die Diskriminierung und Schwierigkeiten, die Schwarze Frauen in den USA heute widerfahren.

Privilegien und Abhängigkeit

Ifemelu findet sich in Abhängigkeit priveligierter weißer Menschen wieder; etwa ihr Freund Curt, der ihr einen ersten Job vermittelt. Curt himmelt Ifemelu an und liebt sie, wie sie ist, ist aber so von seiner priveligierten Stellung geblendet, dass er die Schwierigkeiten, die Ifemelu als Schwarze Frau hat, nicht ernst nimmt oder wahrnehmen kann. Um den Job zu bekommen, wird Ifemelu geraten ihren Afro zu glätten. Da dies nur mit sehr gesundheitsschädlichen Chemikalien funktioniert, leidet Ifemelu sehr darunter. Zum einen physisch uund zum Anderen psychisch, da sie ihrer Freiheit und Teil ihrer Identität beraubt wird.

Diskriminierung erleben

Die Autorin Chimamanda Ngozi Adichi geht auf mehrere Ebenen strukturellen und alltags Rassismus ein und macht das Thema durch integrierte Blogartikel von Ifemelu und das Erleben von Ifemelus Leben greifbar und nachvollziehbar. Der Roman zeigt, dass Rassismus und die damit einhergehende Privilegierung von weißen Menschen Realität sind. So drückt Adichi die Dringlichkeit des Empowerments aus und, dass der Kampf gegen Diskriminierungsformen niemals nur gegen eine Form sein kann. Ein Roman, den jede_r lesen sollte, der_die sich in die Position von nicht weißen Menschen hineinfühlen möchte.

Weitere Publikationen der Autorin sind Half of a Yellow Sun (auch als Film erschienen), The Thing around her Neck (Kurzgeschichten Sammelband) und We should all be Feminists (Essay in Buchform). Außerdem hielt Adichie zwei Ted Talks: The Danger of a Single Story und We should all be Feminists.

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Mini-Serie: Audre Lorde [1] http://kreativepa.blogsport.de/2016/07/15/mini-serie-audre-lorde-1/ http://kreativepa.blogsport.de/2016/07/15/mini-serie-audre-lorde-1/#comments Thu, 14 Jul 2016 22:12:12 +0000 Administrator Allgemein Straßennamen Rassismus Mini-Serie: Diese Namen brauchen Straßen! http://kreativepa.blogsport.de/2016/07/15/mini-serie-audre-lorde-1/ taken by K.Kendall/flickr Licensed under CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcodeMini-Serie: DIESE NAMEN BRAUCHEN STRASSEN! Ob M-Straße*, Nachtigalplatz oder Swakopmunder Straße: Berlin kennt unzählige Straßen, die rassistische Beleidigungen im Namen tragen, Kolonialverbrecher ehren oder an einstmals positiv besetzte Orte deutscher Kolonialgeschichte erinnern. Soweit so – seit langem – klar. Findet hier Kurzvorstellungen einiger Vorbilder für die Umbenennung! Diesmal: Audre Lorde

Verschiedene Diskriminierungen zusammen denken
Eine Dichterin, eine Intellektuelle, eine Aktivistin? Wer Audre Geraldine Lorde in Schubladen packen will, wird scheitern. Sie selbst stellte sich oft als „black, lesbian, mother, warrior, poet“ vor und hinterließ in jedem dieser Felder und in ihnen überlappend Spuren . In den Jahren von 1984-1992 reiste sie regelmäßig nach Berlin, um an der Freien Universität als Gastdozentin zu lehren. Aufgrund ihrer umtriebigen Art wurde sie schnell zur aktivistischen Multplikatorin für Schwarzen Frauen in Deutschland. Ihr Augenmerk legte sie dabei nicht nur auf rassistische Mechanismen und Strukturen, sondern auch deren Wirkung in Zusammenhang mit der Sexualität oder dem sozialen Geschlecht. Heute bezeichnet man das als intersektionale Sicht.

Einmal schrieb sie an eine enge Freundin: I think it is even more important now to do FARBE BEKENNEN. To move on it now that the question has been opened in a more general way. To begin to provide some materia, some tangible words to say here there is an identifiable group, beyond the specious safety of quasi-invisible isolation. Diese Worte zeigen: Berlin fehlt eine Audre-Lorde Straße!

Freundin von May Ayim
Immerhin gibt es bereits eine empfehlenswerte „Audre Lorde – Berlin City Tour“ samt interaktiver Website, die durch Lorde’s langjährige Wegbegleiterin an der FU, Dagmar Schultz geschaffen wurde. Hier lässt sich zum Beispiel das „Kato“ entdecken, eine ehemalige Location im Schlesi-U-Bahnhof in Kreuzberg, wo sich die frühe Bewegung Afro-deutscher Frauen häufig zu öffentlichen Veranstaltungen versammelte. Unweit davon wurde durch mühsame Kämpfe der Aktivist_innen dann 2011 das Gröbenufer nach der Dichterin und Aktivistin May-Ayim Ufer umbenannt. Audre Lorde, die mit Ayim eine Freundschaft pflegte, erlebte das leider nicht mehr. Zeit wäre es nun, der starken Audre Lorde ebenfalls eine Straße zu widmen!

*gemeint ist die kolonialrassistische Mohrenstraße

Weitere Links

„Audre Lorde: The Berlin Years“: Kostenlose Filmvorführung am 21.07.16 (Berlin) im Institut für Sozialwissenschaften

„Audre Lorde: The Berlin Years“ Trailer

Überblick über erfolgreiche und geplatzte Umbenennungen deutschlandweit

Umbenennungsaktion in Berlin-Mitte: Möhrenstraße

Initiative in Hamburg „Schwarze Persönlichkeiten“ anstatt Kolonialverbrecher zu würdigen

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